Social Media

Social Media – Facebook, Twitter & Co

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Als ich in meinem Bekanntenkreis fragte, was Social Media ist, blickte ich in ratlose Gesichter. „Wer von euch ist auf Facebook?“ Sofort nickten einige ganz eifrig. „Du auch?“ „Nee, damit will ich nichts zu tun haben. Was man so alles hört!“ kam empört zurück. Mit dem Wort Soziale Netzwerke konnten einige etwas anfangen, aber geschäftlich nutzen?

Woher kommt der Begriff Social Media?

Das Wort sozial bedeutet im lateinischen „gemeinsam, verbunden, verbündet“ (Wikipedia). Media ist die Mehrzahl von Medium. Presse, Fernsehen, Radio, Papier und das Internet sind „Medien“, wie es im Sprachgebrauch heißt. Bleiben wir beim Internet. Das heutige Web 2.0 ist nicht mehr passiv, wie früher, sondern wir nehmen aktiv daran teil. Wir bewerten Produkte und Reisen, chatten mit Freunden, stellen und beantworten Fragen in Foren und hinterlassen Kommentaren in Blogs. Wir beteiligen uns an einem Netzwerk zum Austauschen und Kommunizieren, hinterlassen Passwörter und Nutzerprofile um daran teilzunehmen. Und sind mitten drin im Social Network auf deutsch Soziale Netzwerke.

Soziale Netzwerke – Facebook, Twitter & Co

Das bekannteste und umstrittenste Soziale Netzwerk ist Facebook. Es gibt aber auch noch andere bekannte und weniger bekannte Netzwerke. Ich möchte hier nur auf die Bekanntesten eingehen, die für Firmen und Selbstständige interessant sind.

Facebook
Facebook ist das größte und bekannteste Soziale Netzwerk. Für Unternehmen gibt es die Facebookseite zur Kommunikation mit Kunden und Gleichgesinnten. Als „Facebookfan“ abonniert man die Neuigkeiten des Unternehmens und „postet“ selbst Neuigkeiten oder teilt Inhalte anderer Nutzer. Für Beiträge, die mir gefallen, kann ich ein „Gefällt mir“ vergeben.

Twitter
Twitter ist ein „Miniblog.“ Man zwitschert kurze Mitteilungen mit maximal 140 Zeichen (vergleichbar mit einer SMS) und folgt anderen Nutzern. Durch kurze Mitteilungen, wo man gerade ist oder macht, sammelt man selbst ebenfalls „Follower“.

Google+
Google Plus ist ein recht junges Portal. Sie Sammeln keine „Fans“, sondern bilden Kreise und können für gute Beiträge eine „1“ vergeben. Sie wählen selber aus, wer das sehen kann. Für Firmen gibt es die Unternehmensseite. Google+ bietet auch neue Funktionen, die es auf Facebook nicht gibt. Die Beiträge sind, meiner Meinung nach, anspruchsvoller als auf Facebook.

XING
Xing ist das professionelle Netzwerk für berufliche Kontakte. Sie bauen sich ein Netzwerk auf Entscheiderebene.  Sie treten verschiedenen Gruppen bei und beteiligen sich an Diskussionen. Sie können ehemalige Kollegen wiederfinden oder neue geschäftliche Kontakte knüpfen. Fall Sie sich beruflich verändern wollen, finden Sie hier auch Stellenangebote.

LinkedIN
LinkedIn ist ein Karrierenetzwerk auf internationaler Ebene, vergleichbar mit XING.

YouTube
YuTube ist ein Videoportal. Hier finden Sie private und geschäftliche Videos aus aller Welt. Sie können Videos abonnieren und selber hochladen.

Pinterest
Pinterest ist ein Netzwerk für schöne Bilder. Die Nutzer erstellen „Pinnwände“ mit Fotos zu einem Thema und deren Kurzbeschreibung. Andere Nutzer können diese Bilder teilen.

Instagram
Instagram ist eine kostenlose Foto- und Video App für mobile Geräte. Sie können Fotos und Videos erstellen und bearbeiten und mit anderen im Internet teilen.

Social Media Marketing

Die Online Marketingmaßnahmen mithilfe sozialer Netzwerke werden als Social Media Marketing bezeichnet. Das kann der Firmenblog sein, das Twittern mit Geschäftspartnern oder der rege Erfahrungsaustausch Ihrer Kunden auf der Facebookseite.

Es ist nicht sinnvoll, überall vertreten zu sein. Vielmehr gilt es die passende Plattform zu finden, und dabei zu bleiben. Welche Ziele möchten Sie mit Hilfe von Social Media erreichen? Möchten Sie mehr Kundenbindung oder mehr Reputation? Überlegen Sie sich, welche Unternehmensziele Sie am besten verfolgen können. Finden Sie heraus, wo Ihre Zielgruppe am meisten vertreten ist, und ob Ihnen die Plattform zusagt. Planen Sie langfristig. Setzen Sie sich messbare Ziele und bringen Sie Geduld mit. Die Erfolge sind nicht von heute auf morgen sichtbar.

In der 4-teiligen Serie: „Facebook für Unternehmen“ bekommen Sie Tipps, wie Sie eine Plattform auswählen und einrichten, und wie Sie mit Ihrer Zielgruppe kommunizieren können.

Fazit

Es nicht sinnvoll sich einem Netzwerk anzuschließen, nur weil es jeder macht. Wenn Sie eine Plattform gefunden haben, die zu Ihrer Marketingstrategie passt und Sie sich gerne mit Ihren Kunden austauschen, dann bleiben Sie dabei. Langfristig zahlt sich das aus.

Foto: © Mathias Rosenthal – Fotolia.com
Kategorie: Social Media

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Kristina hat mehrere Blogs mit WordPress aufgebaut und viele Erfahrungen als Blogger gesammelt. In diesem Blog gibt sie Tipps für erfolgreiches Bloggen mit WordPress. Hat dir der Beitrag gefallen? Dann verpasse keinen Artikel und abonniere den Newsletter