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4 Bausteine einer Firmenwebsite

4 Bausteine einer Firmenwebsite

Aktualisiert am 12. März 2021

Du bist selbstständig und möchtest nicht nur bloggen, sondern auch deine Dienstleistung auf der Website anbieten. Was unterscheidet einen privaten Blog von einer professionellen Firmenwebsite? Welche Informationen erwartet der Besucher auf deiner Website? Die 4 Bausteine einer Firmenwebsite.

Firmenwebsite mit WordPress

WordPress wurde als Software für Blogger konzipiert und entwickelt. Viele Nutzer wissen gar nicht, dass sie damit auch Firmenwebsites erstellen können. Die meisten nutzen die Seiten nur für Impressum und Kontaktdaten. Mit WordPress ist es möglich einen Blog in die Firmenwebsite zu integrieren und in der Navigation verlinken.

Mit WordPress ist es einfach eine Firmenwebsite zu erstellen. Du benötigst keinen Baukasten, sondern nur ein ansprechendes Theme. Erfahrung im Marketing ist für die Gestaltung der Angebotsseiten von Vorteil. Im Internet findest du genügend Beispiele und Anleitungen für solche Seiten. Wenn du spezielle Wünsche für die Gestaltung und Umsetzung hast, beauftragst du am besten einen Webdesigner, der auch programmieren kann.

Der erste Blick auf der Firmenwebsite sieht das Design, welches zu deinem Angebot passen muss. Der zweite Blick jedoch dient dem Inhalt. Den neuesten Statistiken nach suchen die Internetnutzer vor allem eines – Information. Egal, welcher Altersgruppe sie angehören.

Die 4 Bausteine einer Firmenwebsite

Mit der Zeit haben sich Standards für eine professionelle Firmenwebsite gebildet. Das sind die wichtigsten Informationen über das Angebot, egal ob Produkte oder Dienstleistung und die Firma.

  1. ich biete
  2. wir sind
  3. so erreichen Sie uns
  4. das gesetzlich vorgeschriebene Impressum und die Datenschutzerklärung

Wie sieht das in der Praxis aus?

Startseite – die wichtigste Seite der Website

Die Startseite ist die Seite, die zuerst erscheint, wenn die Internetadresse www.deinedomain.de aufgerufen wird. Ob der Leser weiterblättert, hängt stark davon ab, was ihm auf dieser Seite präsentiert wird.

Die Informationen über das Angebot gehören auf die erste Seite. Eine kurze Beschreibung, warum das Angebot besonders ist und welchen Nutzen der Kunde hat, reicht. Für detaillierte Produktbeschreibungen und technische Daten sind die Unterseiten der Website da. Der Kunde will sich zuerst einen Überblick verschaffen. Erst wenn er Interesse hat, möchte er sich ausführlicher informieren.

Vorstellung des Unternehmens

Standard ist die Firmenpräsentation unter:

  • über mich / wir sind
  • unser Team
  • das Unternehmen usw.

Auf dieser Seite können die Firmenphilosophie, die Geschichte des Unternehmens oder besondere Merkmale beschrieben werden. Erzähle etwas über deine Firma oder deine Dienstleistung. Du kannst dich und deine eventuellen Mitarbeiter kurz vorstellen. Bilder machen sich immer gut.

Kontakt

Die Kontaktdaten sind wichtig, damit dich die potenziellen Kunden anrufen oder eine E-Mail schreiben können.

In die Kontaktdaten gehört der Name der Firma, die Ansprechpartner, Adresse, Telefonnummern und selbstverständlich auch die E-Mail-Adresse. Wenn du ein Ladengeschäft hast, schreibe die Öffnungszeiten auf. Eine Anfahrtsskizze, eventuell mit Anfahrtsbeschreibung, erleichtert den Kunden dich zu finden.

Wähle eine E-Mail-Adresse in der der Domainname vorkommt. Z. B info@deinedomain.de und nicht abc@irgendetwas.de. Für die meisten mag das selbstverständlich sein, aber ich sehe auf Firmenwebsites immer noch kreative E-Mail-Adressen.

Ein Kontaktformular kann muss aber nicht sein.

Impressum und Datenschutzerklärung

In Deutschland besteht eine Impressumspflicht für Betreiber geschäftsmäßiger Websites, die Waren oder Dienstleistungen anbieten. Seit die neue DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) in Kraft ist, muss die Website auch eine Datenschutzerklärung haben.

Wie du ein Impressum erstellst und welche Angaben du machen musst, erfährst du in dem Artikel Impressum für Websites.

Wie viele Seiten benötigen die Basisinhalte einer Website?

Wie viele Seiten die Website enthält, hängt davon ab, wie die Angebote präsentiert werden und wie viele Informationen sie enthalten soll. Minimum sind es mit Impressum und Datenschutzerklärung fünf Seiten, wenn die Startseite gleichzeitig die Angebotsseite ist.

Standardmäßig sind das folgende Seiten:

  1. Produkt oder Dienstleistung vorstellen (Startseite)
  2. Leistungen / Preise / Konditionen
  3. über die Firma
  4. Kontaktdaten / Öffnungszeiten / Kontaktformular
  5. Impressum
  6. Datenschutzerklärung

Mit WordPress ist eine Website ist jederzeit erweiterbar. Die Produkte oder die Dienstleistungen kannst du auf beliebig vielen Seiten vorstellen. Leistungen und Preise sollten übersichtlich auf einer eigenen Seite aufgeführt werden. Wenn du nur einen Kurs anbietest, kannst du den Preis zum Angebot auf die Startseite packen. In diesem Fall brauchst du keine eigene Seite für die Preise. Zusätzliche Seiten können Service, News etc. sein, je nachdem, was du anbietest. Du kannst ebenfalls einen Blog in deine Firmenwebsite integrieren.

Fazit

Die 4 Bausteine einer Firmenwebsite haben sich als Standards für eine professionelle Website bewährt. Das bedeutet aber nicht, dass alle Firmenwebsites gleich aussehen müssen. Die Gestaltung und das Aussehen können sehr unterschiedlich ausfallen. Der Umfang der Website richtet sich nach dem Angebot, und wie die Firma präsentiert wird.


 Foto:  © Scanrail – Fotolia.com

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Kategorie: Konzept

von

Ich habe mehrere Blogs mit WordPress aufgebaut und viele Erfahrungen als Blogger gesammelt. In diesem Blog gebe ich Tipps für erfolgreiches Bloggen mit WordPress. Hat dir der Beitrag gefallen? Dann verpasse keine neuen Beiträge und abonniere sie per E-Mail