Konzept

Statisch oder dynamisch? Klassische Website oder ein CMS?

CMS - Content Management System

Aktualisiert am 13. März 2021

Fragst du dich gerade: “ Was soll das sein? Noch nie gehört. Wo ist der Unterschied?“ Es geht um das Innenleben einer Webseite – die technische Umsetzung. Einer Webseite sieht man es meistens nicht an, wie sie technisch umgesetzt wurde. Da gibt es sehr große Unterschiede. Wer einen Blog betreibt, braucht sich diese Frage nicht zu stellen. Ein Blog mit Beiträgen ist dynamisch und damit automatisch ein CMS. Eine klassische Website ist dagegen statisch. Wer eine Firmenwebsite haben möchte, muss sich vorher entscheiden, ob sie statisch oder dynamisch sein soll. Eine Fehlentscheidung kann teuer werden.

Was ist ein CMS?

CMS ist die Abkürzung für ein Content Management System. Die deutsche Übersetzung für CMS ist Redaktionssystem. CMS ist eine Software mit der Inhalte einer Website erstellt werden, die von einem oder mehreren Redakteuren bearbeitet werden können. Die automatisierte Verwaltung benötigt keine oder wenige Kenntnisse von HTML und CSS. Mit CMS werden dynamische Websites erstellt.

WordPress ist nur eines von vielen Content Management Systemen. Andere bekannte Systeme sind Typo3, Joomla, Drupal oder Contao. Man kann sie in 3 Gruppen einteilen. Es gibt kostenlose CMS (Open Source), lizenzierte Kaufprogramme und die, die individuell für eine Firma erstellten werden. Die Entscheidung für ein Redaktionssystem richtet sich nach den Anforderungen an eine Website. Es gibt CMS, die sich gut für große Websites eignen und welche, die für kleinere Websites vorteilhafter sind. Ein weiteres Kriterium ist die Anzahl der Mitarbeiter, die damit arbeiten werden. Es gibt Systeme, die ohne viele Vorkenntnisse betrieben werden können und wieder welche, die Erfahrung voraussetzen.

Die klassische Firmenwebsite

Die klassische Website besteht aus statischen Seiten, die über Produkte oder Dienstleistungen informieren. Die Website wird einmal erstellt und nur dann geändert, wenn es neue Produkte, neue Informationen oder aktuelle Daten gibt.

Die dynamische Website

Das Internet hat sich im Lauf der Zeit von einer passiven Internetpräsenz zum „Mitmach-Web“ entwickelt. Das Web 2.0 stellt andere Anforderungen an die Website, die eine statische Website nicht leisten kann. Die dynamische Webseite ist auf dem Vormarsch. Sie macht es möglich, Inhalte schnell und einfach zu aktualisieren. Die heutigen Internetnutzer erwarten ständig neue Inhalte.

Statisch oder dynamisch?

Trotz Web 2.0 ist die klassische Website nicht ausgestorben. Je nach dem, welche Anforderungen an eine Website gestellt werden, kann durchaus die statische Website die richtige Wahl sein. Bevor du eine eine Entscheidung für eine Firmenwebsite triffst, solltest du dir überlegen, welche Ziele du verfolgst und welche Anforderungen du an eine Webseite stellst. Willst du nur eine Website, damit dich deine Kunden finden und kontaktieren können, reicht eine kleine statische Website.

Statische, klassische Website:

  • Angebot Dienstleistung oder Produkte
  • Infoseiten
  • Kontaktmöglichkeit

Blog und dynamische Website:

  • Informationen über die Firma
  • Angebot Dienstleistung oder Produkte
  • Kontaktmöglichkeit
  • Ankündigungen von Veranstaltungen
  • Berichte über Veranstaltungen
  • Dialog mit der Zielgruppe
  • Regelmäßige neue Inhalte (Blog)
  • News
  • Verschiedene Sprachen
  • Passwortgeschützter Kundenbereich
  • Newsletter
  • mehrere Redakteure / Mitarbeiter

Entscheidung treffen – statisch oder dynamisch

Die Entscheidung für eine klassische oder dynamische Firmenwebsite hängt von den Zielen und Anforderungen, die du an eine Website stellst. Es gibt einige Kriterien, die dir die Entscheidung erleichtern. Mit WordPress kannst du nichts falsch machen. Wenn du dich noch nicht entschieden hast, ob du bloggen möchtest, kannst du dir eine Website nur aus Seiten zusammenstellen. Wenn du dich später entscheidest, einen Blog zu betreiben, kannst du ihn in diese Website integrieren. Bei einer statischen Seite ist das nicht möglich. Du müsstest den Blog separat führen oder deine Website in die Blogsoftware überführen.


 Foto: © Ivelin Radkov

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Kategorie: Konzept

von

Ich habe mehrere Blogs mit WordPress aufgebaut und viele Erfahrungen als Blogger gesammelt. In diesem Blog gebe ich Tipps für erfolgreiches Bloggen mit WordPress. Hat dir der Beitrag gefallen? Dann verpasse keine neuen Beiträge und abonniere sie per E-Mail