Konzept

Zeit sparen mit dem Redaktionsplan

Zeitersparnis-durch-Planung

Aktualisiert am 10. März 2021

Du schreibst regelmäßig Blogbeiträge und postest in den sozialen Medien? Wie planst du deine Themen? Hast du eine lange Liste oder bist du eher der spontane Typ? Stehst du unter Druck, bist gestresst und genervt, weil du wieder nicht pünktlich deinen Beitrag abgeliefert hast? Oder überlegst du krampfhaft, welches Thema du als Nächstes in Angriff nehmen willst? Wie dem auch sei, glaub mir, mit einem Redaktionsplan sparst du Zeit und Nerven. Mit einer guten Planung bist du produktiver. Was ein Redaktionsplan ist und wie du damit Zeit sparen kannst, zeige ich dir in diesem Beitrag.

Was ist ein Redaktionsplan? Das ist eine Art Stundenplan, den du für deine Beiträge erstellst. Es gibt 5 Gründe, warum ein Redaktionsplan wichtig ist.

5 Gründe für einen Redaktionsplan

  1. Überblick über die Themen bekommen und gleichzeitig ein Archiv haben
  2. Koordination der verschiedenen Kanäle und eventueller Teammitglieder
  3. Kontrolle – was kommt gut an und was nicht
  4. Zeitgewinn – du überlegst nur einmal und folgst deinem Plan
  5. Regelmäßigkeit – Verpflichtung durch schriftliches Planen

So erstellst du deinen Redaktionsplan

Vorbereitung

Stelle dir eine Themenliste zusammen. Überlege dir, ob du eine Serie machen möchtest oder feststehende Rubriken hast wie Links der Woche oder die besten Blogs des Monats. Lege fest, wie oft du Beiträge schreiben willst.

Erstelle dir eine Exceltabelle und trage für das ganze Jahr die Tage ein, an denen Beiträge erscheinen sollen. Verschiebt sich ein Beitrag oder kommt zusätzlich einer dazu, kannst du eine neue Zeile einfügen. In der zweiten Spalte kannst du die Themen eintragen, über die du schreiben möchtest. In die nächsten Spalten trägst du die Kanäle ein, in denen du deinen Beitrag teilen willst. Ich habe noch eine Spalte für Foto und Bemerkungen hinzugefügt. Du kannst dir noch weitere Spalten einrichten, je nachdem, was für dich wichtig ist.

Wird der Redaktionsplan für ein Team erstellt, wird noch pro Person eine Spalte dazu genommen. Über die letzte Spalte schreibst du „Status“. Hier kann du mit einem Häkchen oder Datum markieren, was schon erledigt ist. So siehst du auf einen Blick, was noch getan werden muss.

Ausarbeitung

Trage als Erstes saisonale Ereignisse wie Weihnachten, Ostern, Ferien, Urlaub oder andere wichtige Termine ein. Als Nächstes trägst du wiederkehrende Ereignisse wie Serien oder feste Rubriken ein. In dieser Jahresübersicht stehen die bereits geplanten Beiträge. Auf einen Blick siehst du jetzt, wie viel Tage du noch mit Beiträgen füllen musst. Die weitere Planung hängt auch von deinem Thema ab. Schreibst du nur über aktuelle Themen, so wird die konkrete Planung vielleicht über eine Woche gehen, bei Fachartikeln kannst du langfristiger planen. Überlege dir, welcher Zeitraum für dich sinnvoll ist. Ich plane immer ein Quartal im Voraus und passe die Themen dann monatlich an. Auf jeden Fall ist eine Themenliste wichtig, auf die du schnell zugreifen kannst. Deine Themenliste solltest du regelmäßig mit neuen Themen auffüllen.

Aktualisierung, Kontrolle und Archiv

Wenn du regelmäßig deinen Redaktionsplan aktualisierst, baust du gleichzeitig ein Archiv deiner Beiträge auf. Nutze deinen Plan für eine Erfolgskontrolle. Notiere dir, welche Themen gut ankommen und welche nicht. Berücksichtige die Ergebnisse bei deiner nächsten Planung. Dein Plan hilft dir auch einen guten Themenmix zusammenzustellen und doppelte Beiträge zu vermeiden. Durch die Planung bekommst du mehr Zeit für Recherche und Fotosuche. Außerdem hast du die Möglichkeit, einige Beiträge im voraus zu schreiben.

Mein Redaktionsplan

Ich habe genau genommen zwei verschiedene Redaktionspläne. Einen für meinen Blog und einen für meine Aktivitäten bei Facebook. Für die Planung meiner Blogbeiträge benötige ich mehr Informationen, für Social Media reichen mir ein paar Stichworte. Außerdem habe ich noch einen Marketingplan, in dem ich alle Marketingaktivitäten eingetragen habe, online und offline. Hier plane ich beispielsweise auch die Arbeiten an meinem Blog.

Redaktionsplan für meinen Blog
Mein Redaktionsplan für Social Media

Im Internet findest du noch weitere Beispiele für Redaktionspläne. Suche dir einen aus, mit dem du am besten zurechtkommst. Mit der Zeit entwickelst du dir einen eigenen Redaktionsplan. Ich habe auch zuerst einiges ausprobiert, bis ich mir dann anhand meiner Erfahrungen einen eigenen Plan erstellt habe.

Fazit

„Ich investiere viel Zeit in die Planung, wie soll ich da Zeit sparen?“ Ganz einfach: Durch gute Planung sparst du Zeit, denn du musst nicht ständig überlegen, was du als Nächstes schreiben sollst, bist aber flexibel genug, um Beiträge zu verschieben und aktuelle Themen zu berücksichtigen.


Foto: © Rudie – Fotolia.com
Screenshots: © Kristina Marino

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Kategorie: Konzept

von

Ich habe mehrere Blogs mit WordPress aufgebaut und viele Erfahrungen als Blogger gesammelt. In diesem Blog gebe ich Tipps für erfolgreiches Bloggen mit WordPress. Hat dir der Beitrag gefallen? Dann verpasse keine neuen Beiträge und abonniere sie per E-Mail