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Ist eine Webvisitenkarte noch zeitgemäß?

Webvisitenkarte

Aktualisiert am 18. März 2021

Du bist bestimmt schon einmal über den Begriff der Websivisitenkarte gestolpert. Früher waren die Webvisitenkarten als Ersatz oder Ergänzung für den Telefonbucheintrag sehr beliebt, nach dem Motto: „Wir sind auch im Internet“. Reicht das heute noch aus? Was erwarten die Leser und potenzielle Kunden? Kann ich heute eine Webvisitenkarte noch sinnvoll einsetzen?

Was ist eine Webvisitenkarte?

Eine Webvisitenkarte oder auch Mikroseite ist eine Website mit 1 – 3 Seiten. Eine Startseite, eine Kontaktseite und eine Seite mit Impressum.

Die Startseite ist wie eine Visitenkarte mit Kontaktdaten der Firma aufgebaut. Es enthält eine kurze Beschreibung was die Firma macht und was sie anbietet. Die ganz schlichte Variante enthält nur die Kontaktdaten und vielleicht die Öffnungszeiten.

Webvisitenkarte oder Website?

Heute ist es ein Muss für jede Firma, den Einzelunternehmer oder Selbstständigen im Internet vertreten zu sein. Bei der Vielfalt von Websites reicht es nicht mehr, einen „Telefonbucheintrag “ zu haben. Es kommt auf die Präsentation der Produkte oder Dienstleistung an. Eine Website soll dem Kunden vermitteln, warum gerade sein Produkt das Richtige für ihn ist, und den potenziellen Kunden veranlassen, Sie anzurufen. Dafür reicht eine Webvisitenkarte nicht aus. Eine Firmenwebsite sollte aus mindestens 5 Seiten bestehen.

Wann ist eine Webvisitenkarte sinnvoll?

Es gibt Situationen, in denen eine Webvisitenkarte auch für Blogger durchaus sinnvoll ist.

Du hast eine Domain angemeldet und die Website ist noch nicht fertig. Unter der Internetadresse erscheint ein „Reservierungstext“ des Hosters. Sinnvoller als dieser Text ist es, die Zeit mit einer Webvisitenkarte zu überbrücken. Ich finde es gibt nichts Schlimmeres als die Baustellenschilder, auf die man des Öfteren trifft und die, auch noch nach einem halben Jahr, immer noch da sind. Der durchschnittliche Leser kommt nach dem zweiten oder dritten Versuch nicht mehr wieder.

Für Firmen hat eine Webvisitenkarte als Zwischenlösung den Vorteil, dass die Kontaktdaten auf den Geschäftspapieren bereits mit der Internet- und der E-Mail-Adresse ergänzt werden können. Die E-Mail-Adresse sollte immer sofort nach der Freischaltung der Domain eingerichtet werden. Das sind die ersten Schritte, um die Website bekannt zu machen.

Die Einrichtung einer Webvisitenkarte als Projekt- oder Entwicklungsseite, die über das anstehende Projekt informiert, hat einige Vorteile. Du kannst vorab auf dein Vorhaben aufmerksam machen. Diese Vorgehensweise macht auch aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und des Suchmaschinenmarketings (SEM) durchaus Sinn. Eine gute Idee finde ich ist ein Newsletter, der die Leser informiert, wenn die vollständige Website online ist. Das kommt bei den Lesern positiv an und sie sind nicht verärgert.

Fazit

Eine Webvisitenkarte als Dauerlösung ist nicht besonders sinnvoll. Du verschenkst damit viel Marketingpotenzial. Werbung findet heute zunehmend im Internet statt. Im Gegensatz zu Anzeigen in den klassischen Medien kannst. du mit einer Website mehr Aufmerksamkeit erreichen. Aber die Webvisitenkarte ist immer noch besser als gar kein Internetauftritt.


Foto: ©Marco2811 – Fotolia

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Kategorie: Marketing

von

Ich habe mehrere Blogs mit WordPress aufgebaut und viele Erfahrungen als Blogger gesammelt. In diesem Blog gebe ich Tipps für erfolgreiches Bloggen mit WordPress. Hat dir der Beitrag gefallen? Dann verpasse keine neuen Beiträge und abonniere sie per E-Mail