Marketing

Ist eine Webvisitenkarte noch zeitgemäß?

Webvisitenkarte

Als Internetnutzer sind Sie bestimmt schon einmal über den Begriff der Websivisitenkarte gestolpert.

Früher waren die Webvisitenkarten als Ersatz oder Ergänzung für den Telefonbucheintrag sehr beliebt, nach dem Motto: „Wir sind auch im Internet“.

Reicht das heute noch aus? Was erwarten die Leser und potenzielle Kunden? Kann ich heute eine Webvisitenkarte sinnvoll einsetzen?

Was ist eine Webvisitenkarte?

Eine Webvisitenkarte oder auch Mikroseite ist eine Website mit 1 – 3 Seiten. Eine Startseite, eine Kontaktseite und eine Seite mit Impressum.

Die Startseite ist wie eine Visitenkarte mit Kontaktdaten der Firma aufgebaut. Es enthält eine kurze Beschreibung was die Firma macht und was sie anbietet. Die ganz schlichte Variante enthält nur die Kontaktdaten und vielleicht die Öffnungszeiten.

Webvisitenkarte oder Website?

Heute ist es ein Muss für jede Firma, den Einzelunternehmer oder Selbstständigen im Internet vertreten zu sein. Bei der Vielfalt von Websites reicht es nicht mehr, einen „Telefonbucheintrag “ zu haben. Es kommt auf die Präsentation der Produkte oder Dienstleistung an. Eine Website soll dem Kunden vermitteln, warum gerade sein Produkt das Richtige für ihn ist, und den potenziellen Kunden veranlassen, Sie anzurufen. Dafür reicht eine Webvisitenkarte nicht aus. Eine Firmenwebsite sollte aus mindestens 5 Seiten bestehen.

Wann ist eine Webvisitenkarte sinnvoll?

Es gibt Situationen, in denen eine Webvisitenkarte durchaus sinnvoll ist.

Sie haben Ihre Domain angemeldet und Ihre neue Website ist noch nicht fertig. Unter der Internetadresse erscheint ein „Reservierungstext“ des Hosters. Sinnvoller als dieser Text ist es, die Zeit mit einer Webvisitenkarte zu überbrücken. Ich finde es gibt nichts Schlimmeres als die Baustellenschilder, auf die man des Öfteren trifft und die, auch noch nach einem halben Jahr, immer noch da sind. Der durchschnittliche Leser kommt nach dem zweiten oder dritten Versuch nicht mehr wieder.

Eine Webvisitenkarte als Zwischenlösung hat zu dem den Vorteil, dass Sie Ihre Kontaktdaten auf Ihren Geschäftspapieren bereits mit der Internet- und der E-Mail-Adresse ergänzen können. Die E-Mail-Adresse sollten Sie immer sofort nach der Freischaltung der Domain einrichten. So können Sie Ihre Website schon bekannt machen.

Die Einrichtung einer Webvisitenkarte als Projekt- oder Entwicklungsseite, die über das anstehende Projekt informiert, hat einige Vorteile. Sie können vorab auf Ihr Vorhaben aufmerksam machen. Diese Vorgehensweise macht auch aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und des Suchmaschinenmarketings (SEM) durchaus Sinn. Eine gute Idee finde ich ist ein Newsletter, der die Leser informiert, wenn die vollständige Website online ist. Das kommt bei den Lesern positiv an und sie sind nicht verärgert.

Fazit

Von einer Webvisitenkarte als Dauerlösung sollten Sie als Firma Abstand nehmen. Sie verschenken viel Marketingpotenzial. Werbung findet heute zunehmend im Internet statt. Im Gegensatz zu Anzeigen in den klassischen Medien erreichen Sie mit einer Website mehr Aufmerksamkeit. Die Leser und somit Ihre potenziellen Kunden erwarten eine ansprechende Präsentation Ihrer Produkte oder Dienstleistung.

Foto: ©Marco2811 – Fotolia
Kategorie: Marketing

von

Avatar

Kristina hat mehrere Blogs mit WordPress aufgebaut und viele Erfahrungen als Blogger gesammelt. In diesem Blog gibt sie Tipps für erfolgreiches Bloggen mit WordPress. Hat dir der Beitrag gefallen? Dann verpasse keinen Artikel und abonniere den Newsletter